WALDBADEn

 

Was ist Waldbaden überhaupt?

Waldbaden kommt aus Japan, Shinrin Yoku wird es dort gennant.

Anders als beim Wandern geht es nicht darum, ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Es ist viel mehr die bewusste Wahrnehmung des Waldes, auf die es ankommt. Waldbaden steht für einen achtsamen Aufenthalt im Wald, bei dem die Aufnahme der Waldatmosphäre alles in Dir verändern kann. Hier darfst Du  loslassen und Dich der Leichtigkeit und der Lebendigkeit hingeben.

 

Es geht um natürliches SEIN im EINKLANG und stiller VERBUNDENHEIT mit der Dich umgebenden Natur. Vor allem spielen Deine Sinneseindrücke eine Rolle,

wie Fühlen, Gerüche, Farben, Geschmack und Klänge.

Waldbaden soll Dir helfen, zu entschleunigen, pure Lebensfreude zu fühlen und kraftvolle neue Energie zu tanken.

Wie geht Waldbaden?


Zum Waldbaden gibt es keine festen Abläufe oder Regeln, an die man sich unbedingt halten muss. Alles entsteht aus dem Moment.

Dennoch hier einige Möglichkeiten aus der Praxis:
 

  • Bewegungs- und Entspannungsübungen

  • Achtsamkeitsübungen

  • finde deinen Baum und mach ihn zu deinem Verbündeten

  • barfuß über weiches Moos und Blätter gehen

  • die fünf Sinne – mit allen Sinnen eintauchen in den Moment

  • Atemübungen - Wald-Atmen

  • all die kleinen Naturwunder sehen, staunen und verweilen

  • Meditationen

 

Was benötigst Du zum Waldbaden?

 

  • ZEIT (2 bis 4 Stunden) Während der kühleren Jahreszeit bietet sich das kürzere Waldbaden an (1 - 1,5 Stunden)
  • bequeme wetterfeste Kleidung, die auch mal schmutzig werden darf

  • festes Schuhwerk

  • etwas zu trinken und zu essen

  • Papier und Stift für eventuelle Notizen

  • bei Bedarf eine Sitzunterlage, Decke oder Handtuch

Stärkt Waldbaden das Immunsystem?

Ja! Waldbaden ist so gut für unsere Gesundheit. Die Wirkung des Waldbadens ist durch zahlreiche Studien belegt und im Körper messbar. Terpene sind Botenstoffe, die von Bäumen, Sträucher, Farne, Pilze...usw. ausgesendet werden. Die Terpene wirken beim Waldbaden stärkend auf unser Immunsystem. Die Terpene nehmen wir teils über die Haut, aber meist über die Lungen auf.